Willkommen auf der Homepage des RiesKraterMuseums Nördlingen!

Vor etwa 15 Millionen Jahren kollidierte ein im Durchmesser ca. 1 km großer Asteroid mit der Erde.

Das Resultat dieser kosmischen Begegnung ist das Nördlinger Ries, eingesenkt als markante Geländeform in die Schwäbisch-Fränkische Alb. Der etwa 25 km große, nahezu kreisrunde Einschlagskrater gehört zu den besterhaltenen Kratern dieser Größenordnung. Die Auswurfdecke des Rieskraters mit den beiden wichtigsten Gesteinsformationen wie dem Suevit und der Bunten Breccie ist hervorragend aufgeschlossen und diente schon den Apollo-Astronauten als Trainingsgebiet für ihre Mondmissionen. Begeben auch Sie sich auf die Spuren der Astronauten!
Das Museum

Aktuelles

 Donnerstag 28. Juli 19:00: 

V O R T R A G

"Abiotische Entstehung von Aminosäuren in Asteroiden"
Dr. rer. nat. Stefan Fox
Institut für Chemie - Universität Hohenheim

EINTRITT FREI!

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In der Geschichte der Erde führten Einschläge von großen Asteroiden zu Verwüstungen bis hin zu globalen Massensterben. So wird zum Beispiel der Einschlag eines großen Asteroiden von ca. 10 – 15 km Durchmesser auf der Yucatán-Halbinsel in der Nähe des Dorfes Chicxulub in Mexico mit dem Aussterben der Dinosaurier in Verbindung gebracht. Weniger zerstörerisch verlief am 28. September 1969 der Einschlag eines deutlich kleineren Steinmeteorits nahe der australischen Stadt Murchison. Der Fall wurde beobachtet, weshalb zeitnah ca. 100 kg des Meteoriten eingesammelt werden konnten. Anschließend durchgeführte chemische Analysen der Meteoritenbruchstücke zeigten überraschenderweise das Vorhandensein von Aminosäuren. Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen und damit typische biologische Moleküle. Die Aminosäuren im Murchison- und ähnlichen Meteoriten sind jedoch nicht in Lebewesen entstanden, sondern wurden abiotisch in Asteroiden, den Mutterkörpern der Meteoriten, gebildet. Schon vor vier Milliarden Jahren gelangten auf diesem Weg größere Mengen an Aminosäuren und anderen Molekülen auf die junge, noch unbelebte Erde. Dadurch wurde möglicherweise die Grundlage für die Entstehung des Lebens gelegt.

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aktuelle Sonderausstellung:

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"IMPAKTSPUREN - Einschlagkrater der Erde im Radarbild der TanDEM-X Mission"

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"Stubenberg" auf Überraschungsbesuch im RiesKraterMuseum!

Anläßlich einer Vortragsveranstaltung präsentierte am 21.4. abends das Ehepaar Heinlein (Augsburg) drei Stücke, darunter das am 1. April gefundene Hauptstück mit 1,3 Kg des erst am 6. März in Ostbayern gefallenen jüngsten Bayerischen Meteorits "Stubenberg" im RKM.
Die Besucher konnten die Stücke aus nächster Nähe begutachten und erfuhren von den Meteoriten-Spezialisten Dieter Heinlein und Dr. Karl Wimmer Details zu Fall und Funden aus erster Hand.
"Stubenberg" ist der erste bayerische Fund seit seit dem spektakulären Fall des "Neuschwanstein" 2002 und erst Meteorit-Nr. 10 in Bayern!

Infos zum Fall:
http://meteor.asu.cas.cz/Stubenberg/
http://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=8215