Das Museum

Das RiesKraterMuseum ist ein naturwissenschaftliches Museum mit dem zentralen Thema: Entstehung und Bedeutung von Einschlagkratern und besonders des Nördlinger Rieses. In einem aufwändig sanierten mittelalterlichen Scheunengebäude aus dem Jahre 1503 wird – auf sechs Räume verteilt – das Riesereignis mit seinen planetologischen Wurzeln und seinen irdischen Auswirkungen, die bis heute fortwirken, dargestellt.

Geologische Übersichtskarte des Rieses (LFU Bayern):

Karte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

 Donnerstag 28. Juli 19:00: 

V O R T R A G

"Abiotische Entstehung von Aminosäuren in Asteroiden"
Dr. rer. nat. Stefan Fox
Institut für Chemie - Universität Hohenheim

EINTRITT FREI!

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In der Geschichte der Erde führten Einschläge von großen Asteroiden zu Verwüstungen bis hin zu globalen Massensterben. So wird zum Beispiel der Einschlag eines großen Asteroiden von ca. 10 – 15 km Durchmesser auf der Yucatán-Halbinsel in der Nähe des Dorfes Chicxulub in Mexico mit dem Aussterben der Dinosaurier in Verbindung gebracht. Weniger zerstörerisch verlief am 28. September 1969 der Einschlag eines deutlich kleineren Steinmeteorits nahe der australischen Stadt Murchison. Der Fall wurde beobachtet, weshalb zeitnah ca. 100 kg des Meteoriten eingesammelt werden konnten. Anschließend durchgeführte chemische Analysen der Meteoritenbruchstücke zeigten überraschenderweise das Vorhandensein von Aminosäuren. Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen und damit typische biologische Moleküle. Die Aminosäuren im Murchison- und ähnlichen Meteoriten sind jedoch nicht in Lebewesen entstanden, sondern wurden abiotisch in Asteroiden, den Mutterkörpern der Meteoriten, gebildet. Schon vor vier Milliarden Jahren gelangten auf diesem Weg größere Mengen an Aminosäuren und anderen Molekülen auf die junge, noch unbelebte Erde. Dadurch wurde möglicherweise die Grundlage für die Entstehung des Lebens gelegt.

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aktuelle Sonderausstellung:

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"IMPAKTSPUREN - Einschlagkrater der Erde im Radarbild der TanDEM-X Mission"

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"Stubenberg" auf Überraschungsbesuch im RiesKraterMuseum!

Anläßlich einer Vortragsveranstaltung präsentierte am 21.4. abends das Ehepaar Heinlein (Augsburg) drei Stücke, darunter das am 1. April gefundene Hauptstück mit 1,3 Kg des erst am 6. März in Ostbayern gefallenen jüngsten Bayerischen Meteorits "Stubenberg" im RKM.
Die Besucher konnten die Stücke aus nächster Nähe begutachten und erfuhren von den Meteoriten-Spezialisten Dieter Heinlein und Dr. Karl Wimmer Details zu Fall und Funden aus erster Hand.
"Stubenberg" ist der erste bayerische Fund seit seit dem spektakulären Fall des "Neuschwanstein" 2002 und erst Meteorit-Nr. 10 in Bayern!

Infos zum Fall:
http://meteor.asu.cas.cz/Stubenberg/
http://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=8215