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Ausstellungseröffnung Molassic Park

Seit 16. Dezember ist die neue Sonderausstellung „Molassic Park“ im Museum zu sehen. Am Vorabend fand die Ausstellungseröffnung mit über hundert Gästen statt.

Die Ausstellung Molassic Park – eine Expedition zu Bayerns Menschenaffen, Urelefanten und subtropischen Wäldern wurde als Gemeinschaftsprojekt von Museum Mensch und Natur, Biotopia – Naturkundemuseum Bayern, der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, des Botanischen Gartens München-Nymphenburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen entwickelt. Aufhänger für die Konzeption der Ausstellung war der Fund von Knochen des Menschenaffen Danuvius Guggenmosi, genannt „Udo“, der vor 11,6 Millionen Jahren lebte, und der vermutlich schon einen aufrechten Gang hatte. Die Ausstellung geht aber weit darüber hinaus, wird den Besuchenden doch Einblick in die Entwicklung der Landschaft, der Tier- und Pflanzenwelt vor 17 bis 11 Millionen Jahren gegeben – also auch die Zeit in die der Einschlag des Ries-Asteroiden vor 15 Millionen Jahren fällt.

Zur Ausstellungseröffnung sprach Dr. Madelaine Böhme, Professorin für Terrestrische Paläoklimatologie an der Universität Tübingen und Leiterin des Grabungsteams das die Fossilien von „Udo“ fand sowie Caroline Illinger, die an leitender Stelle bei der Konzeption der Wanderausstellung tätig war. Nach einführenden Worten von Museumsleiter Prof. Stefan Hölzl folgten Grußworte von Oberbürgermeister David Wittner, der stellvertretenden Landrätin Claudia Marb und von Dr. Elisabeth Schepers, Generalsekretärin der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.

Hier geht es zum Artikel in den Rieser Nachrichten.

Molassic Park Sonderausstellung ab Freitag 16.12.

Ab Freitag ist im Museum die neue Sonderausstellung Molassic Park zu sehen. Das Museum ist zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kommende Sonderausstellung

Ab 16. Dezember wird es im RiesKraterMuseum Nördlingen die nächste Sonderausstellung zu sehen geben. Die Ausstellung Molassic Park – eine Expedition zu Bayerns Menschenaffen, Urelefanten und subtropischen Wäldern nimmt uns mit in eine Zeit, in die auch die Entstehung des Rieskraters vor 15 Millionen Jahren fällt.

Die damalige Landschaft der Oberen Süßwassermolasse war ein wasserreiches Schwemmgebiet durch das Säbelzahnkatzen und Hundebären streiften, sich Pandabären in der Sonne räkelten und Flughörnchen, groß wie Bettvorleger, lautlos von Baum zu Baum glitten. Eine wilde, exotische Welt mit Sumpfzypressen und Zimtbäumen, ausgedehnten Flusslandschaften und lianenreichen Auenwäldern.

Außergewöhnliche Fossilien und großformatige Landschaftsrekonstruktionen des bekannten spanischen Paläokünstlers Mauricio Antón lassen die Landschaft in der Ausstellung wieder lebendig werden. Ein besonderes Highlight sind die vor wenigen Jahren entdeckten, Aufsehen erregenden Funde des Menschenaffen „Udo“ …

Neue Inhalte auf dem Ries-Relief

Das Relief von Nördlinger Ries und Steinheimer Becken lässt sich nun anhand eines Touchscreens mit mehreren neuen Inhalten bespielen. Besuchende können auswählen, ob sie beispielsweise die geologische Karte, die topografische Karte oder ein Höhenmodell der Landschaft dargestellt sehen wollen. Weitere Inhalte wie Wanderwege, Aussichtspunkte und geologisch interessante Orte und Aufschlüsse lassen sich auf dem Relief bei Auswahl anzeigen. Auf dem Touchscreen erscheinen dazu passende Informationen.

Die bisherigen Inhalte werden über die nächste Zeit weiter ergänzt. Schon jetzt gibt es aber viel zu erkunden.

Aktuelle Riesforschung auf der Meteoritical Society Konferenz

Für alle die neugierig sind zu erfahren, an was wir aktuell forschen, gibt es jetzt einen kleinen Einblick zu sehen. Im Museum hängt unter „Aktuelles“ ein Poster, das wir auf der diesjährigen Konferenz der Meteoritical Society präsentiert haben. Es geht dabei um spezielle mikroskopisch kleine Strukturen in dem Mineral Calcit. Dieses Mineral ist der Grundbaustein von Kalksteinen, die die Schwäbische Alb bedecken und die auch von dem Asteroiden getroffen wurden, der vor 15 Millionen Jahren mit seinem Einschlag den Rieskrater bildete.

Der untersuchte Calcit zeigt sogenannte Zwillinge (engl. Calcite twinning), die durch die Stoßwelle entstanden sind, die die Gesteine im Untergrund beim Einschlag durchdrang. Die Zwillinge im Calcit sind in den Ausläufern der Stoßwelle entstanden, wo die Energie der Stoßwelle schon gedämpft war. Andere bisher untersuchte Minerale, wie z.B. Quarz, zeigen in diesem Bereich keine Veränderungen mehr durch die Stoßwelle, sodass sich heute nicht erkennen lässt, ob sie von der Stoßwelle betroffen waren oder nicht. Anhand unserer Untersuchungen ist das nun auch in diesem Bereich möglich. Calcit ist ein auf der Erde weit verbreitetes Mineral das aber auch in Meteoriten, Asteroiden und auf dem Mars gefunden wurde. Damit könnte die Untersuchung dieses Minerals in Zukunft also auch andernorts spannende Erkenntnisse ergeben.

Historisches Stadtmauerfest 2022

Von 09. bis 11. September findet dieses Jahr wieder das Historische Stadtmauerfest in Nördlingen statt. Die Altstadt ist an diesem Wochenende autofrei, an den Toren wird Pflasterzoll erhoben.

Für Besuchende des Festes ist der Eintritt zum RiesKraterMuseum, Stadtmuseum und Stadtmauermuseum frei.

Zum Programm geht es hier.

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Mondgestein

Ein Highlight im RiesKraterMuseum ist das Mondgestein, das von der Apollo 16 Mission mit auf die Erde gebracht wurde.

Im Nördlinger Ries trainierten die Astronauten für die Apollo Missionen die Erkennung von Impaktgesteinen, um Proben von ähnlichem Gestein auf dem Mond nehmen zu können. Um daran zu erinnern, hat die amerikanische Weltraumbehörde NASA das Mondgestein mit der Nummer 66075 dem RiesKraterMuseum zur Verfügung gestellt. Geologische Feldtrainings von Astronauten und Astronautinnen der ESA und NASA finden bis heute regelmäßig im Rieskrater statt.

Einen virtuellen Blick in das Innere des Mondgesteins kann man auch im „Virtual Microscope“ werfen.

Ausführliche Informationen über die Gesteine des Mondes und seine Entstehung finden sich in diesem Artikel des Magazins Sterne und Weltraum.

Fotografin vom Museum Mensch und Natur zu Besuch

Letzte Woche durften wir eine Kollegin der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) bei uns im RiesKraterMuseum begrüßen. Fotografin und Grafikerin Karina Hagemann ist in den Allgemeinen Museumswerkstätten der SNSB fürs Museum Mensch und Natur in München tätig – wir durften sie für zwei Tage lang „ausleihen“, in denen sie das Museum und das ZERIN fotografierte.

Besuch aus Berlin: Probenabholung

Kollegen vom Museum für Naturkunde wollen eine große Platte aus Impaktschmelzbrekzie mit einem neuen Instrument für chemische Gesteinsanalyse messen. Prof. Lutz Hecht hat die Platte dafür heute morgen abgeholt und ist nun auf dem Weg nach Berlin. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Webcam: Himmel über Nördlingen

Hier seht ihr unsere Himmels-Webcam auf dem Dach des RiesKraterMuseums. Die 360° Kamera fotografiert regelmäßig den Himmel über Nördlingen. So lässt sich von überall sehen wie das Wetter in Nördlingen gerade ist – aber das ist nicht der einzige Zweck! Aus den jeweiligen Bildern der Nacht zuvor wird ein Zeitrafferfilm erstellt – so können wir auch beobachten was in der Nacht los war:
Hier gehts zum Zeitrafferfilm der letzten Nacht.

(aktualisiert einmal pro Minute)

Außerdem:
die letzte Nacht im Zeitraffer