zum Inhalt
image_pdfimage_print

Aktuelle Riesforschung auf der Meteoritical Society Konferenz

Für alle die neugierig sind zu erfahren, an was wir aktuell forschen, gibt es jetzt einen kleinen Einblick zu sehen. Im Museum hängt unter „Aktuelles“ ein Poster, das wir auf der diesjährigen Konferenz der Meteoritical Society präsentiert haben. Es geht dabei um spezielle mikroskopisch kleine Strukturen in dem Mineral Calcit. Dieses Mineral ist der Grundbaustein von Kalksteinen, die die Schwäbische Alb bedecken und die auch von dem Asteroiden getroffen wurden, der vor 15 Millionen Jahren mit seinem Einschlag den Rieskrater bildete.

Der untersuchte Calcit zeigt sogenannte Zwillinge (engl. Calcite twinning), die durch die Stoßwelle entstanden sind, die die Gesteine im Untergrund beim Einschlag durchdrang. Die Zwillinge im Calcit sind in den Ausläufern der Stoßwelle entstanden, wo die Energie der Stoßwelle schon gedämpft war. Andere bisher untersuchte Minerale, wie z.B. Quarz, zeigen in diesem Bereich keine Veränderungen mehr durch die Stoßwelle, sodass sich heute nicht erkennen lässt, ob sie von der Stoßwelle betroffen waren oder nicht. Anhand unserer Untersuchungen ist das nun auch in diesem Bereich möglich. Calcit ist ein auf der Erde weit verbreitetes Mineral das aber auch in Meteoriten, Asteroiden und auf dem Mars gefunden wurde. Damit könnte die Untersuchung dieses Minerals in Zukunft also auch andernorts spannende Erkenntnisse ergeben.

Historisches Stadtmauerfest 2022

Von 09. bis 11. September findet dieses Jahr wieder das Historische Stadtmauerfest in Nördlingen statt. Die Altstadt ist an diesem Wochenende autofrei, an den Toren wird Pflasterzoll erhoben.

Für Besuchende des Festes ist der Eintritt zum RiesKraterMuseum, Stadtmuseum und Stadtmauermuseum frei.

Zum Programm geht es hier.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mondgestein

Ein Highlight im RiesKraterMuseum ist das Mondgestein, das von der Apollo 16 Mission mit auf die Erde gebracht wurde.

Im Nördlinger Ries trainierten die Astronauten für die Apollo Missionen die Erkennung von Impaktgesteinen, um Proben von ähnlichem Gestein auf dem Mond nehmen zu können. Um daran zu erinnern, hat die amerikanische Weltraumbehörde NASA das Mondgestein mit der Nummer 66075 dem RiesKraterMuseum zur Verfügung gestellt. Geologische Feldtrainings von Astronauten und Astronautinnen der ESA und NASA finden bis heute regelmäßig im Rieskrater statt.

Einen virtuellen Blick in das Innere des Mondgesteins kann man auch im „Virtual Microscope“ werfen.

Ausführliche Informationen über die Gesteine des Mondes und seine Entstehung finden sich in diesem Artikel des Magazins Sterne und Weltraum.

Fotografin vom Museum Mensch und Natur zu Besuch

Letzte Woche durften wir eine Kollegin der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) bei uns im RiesKraterMuseum begrüßen. Fotografin und Grafikerin Karina Hagemann ist in den Allgemeinen Museumswerkstätten der SNSB fürs Museum Mensch und Natur in München tätig – wir durften sie für zwei Tage lang „ausleihen“, in denen sie das Museum und das ZERIN fotografierte.

Besuch aus Berlin: Probenabholung

Kollegen vom Museum für Naturkunde wollen eine große Platte aus Impaktschmelzbrekzie mit einem neuen Instrument für chemische Gesteinsanalyse messen. Prof. Lutz Hecht hat die Platte dafür heute morgen abgeholt und ist nun auf dem Weg nach Berlin. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Webcam: Himmel über Nördlingen

Hier seht ihr unsere Himmels-Webcam auf dem Dach des RiesKraterMuseums. Die 360° Kamera fotografiert regelmäßig den Himmel über Nördlingen. So lässt sich von überall sehen wie das Wetter in Nördlingen gerade ist – aber das ist nicht der einzige Zweck! Aus den jeweiligen Bildern der Nacht zuvor wird ein Zeitrafferfilm erstellt – so können wir auch beobachten was in der Nacht los war:
Hier gehts zum Zeitrafferfilm der letzten Nacht.

(aktualisiert einmal pro Minute)

Außerdem:
die letzte Nacht im Zeitraffer